Der ängstliche Tierschutzhund aus dem Ausland:

Wenn der Himmel auf den Kopf fällt.
Tipps, was man tun kann und tunlichst vermeiden sollte!

Ich schätze, 80% meiner Kundenhunde sind „gerettete“ Hunde aus dem Ausland, aus Rumänien, aus Bulgarien, Italien, Spanien… Von diesen 80% haben ca. 60-70% alle eines gemeinsam: Sie sind voller Angst, schreckhaft, sie haben Angst vor Menschen, oft vor Männern, vor Fahrrädern, vor Autos, vor Geräuschen aller Art, vor dem Gassigehen, vor anderen Hunden, einfach vor allem – davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Wiederum die Hälfte dieser Hunde hat gelernt, mit ihrer Angst offensiv umzugehen: Sie verbellen alles, sie gehen nach vorne, sie schnappen, sie beißen. Die andere Hälfte zieht den Schwanz ein, mag sich nicht herausbewegen und würde sich am Liebsten in Luft auflösen.

carolin3Inka Baurmann von den Hundehelden

Wie geht man jetzt mit diesen Hunden um? Welche Fehler im Umgang lauern? Was kann man von ihnen erwarten? Was sollte man nicht erwarten?

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Besucher unerwünscht! –
Vom richtigen Umgang mit Territorialverhalten

Dass Hunde Besucher oder auch Post- und Paketboten nicht ins Haus lassen möchten, kommt recht häufig vor. Nicht immer, aber sehr oft steckt Territorialverhalten dahinter. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass territoriales Verhalten angeboren ist. Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben Menschen territoriales Verhalten in manchen Hunderassen züchterisch verstärkt und in anderen gebremst, je nachdem, welche Aufgaben diese Hunde zu erfüllen hatten. Das bedeutet, es ist keine Unart, die der Hund sich angewöhnt hat, sondern es steckt in seinen Genen, ob er sich territorial verhält oder nicht.

Territorialverhalten

Im Klartext: Man kann Territorialverhalten nicht abtrainieren. Die gute Nachricht ist: Man kann lernen, gut damit umzugehen und sein Leben so gestalten, dass es keine Probleme bereitet.

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Pacos Mutmachgeschichte

Paco ist ein wunderschöner Dalmatiner. Ein Dalmatiner, der mit einem Jahr eine ganze Menge Kraft hatte, wenn er an der Leine zog. Auch klang seine Stimme ganz schön bedrohlich, wenn er Passanten, Kinder oder Hunde angebellt hat. Insgesamt eine Situation, die schwer an den Nerven und Kräften von Frauchen Lea zerrte.

Paco2Foto © Lea Schröder und Merle Schröder

Heute ist Paco meist an entspannter Leine unterwegs. Inzwischen hat er den Kopf und die Nerven, um mit Frauchen zu interagieren und Signale zu lernen und auszuführen. Er kann andere Hunde oft ruhig ansehen, kommunizieren oder sich abwenden.

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"Einfach mal die Tür zumachen"

Wie Management Mensch und Tier das Zusammenleben erleichtert

Quasi täglich werde ich mit der Frage konfrontiert, wie man denn mit diesem oder jenem Bedürfnis des Tieres umgehen sollte, ohne Grenzen über Strafe zu setzen. Es geht um Verhalten, die der Mensch als „Problem“ erachtet oder das in gewisser Weise die Grenzen des Menschen überschreitet. Da wäre zum Beispiel die Katze, die unverschämterweise auf die Küchenablage springt, der Hund, der lieber auf der Couch oder im Bett seines Menschen liegt, statt auf dem Boden oder das Pferd, dass sich an der Futterschüssel bedient, die der Mensch schon mal bereitgestellt hat. Dabei erstaunt es mich immer wieder, dass die Menschen eher bereit sind, ihr Tier zu bestrafen und einzuschüchtern, statt einen Kompromiss einzugehen und Management (Vermeidung) zu betreiben.

Management

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Ignorieren und Ignorieren

Kennst du das?

Du hast mit deinem Partner Stress. Und nun schweigt er dich an. Oder genauer ausgedrückt - er reagiert nicht mehr auf dich.Er schaut an dir vorbei und deine Worte und Gesten gehen ins Leere.

Das ist schlimmer, als sei er gar nicht da, denn dann gäbe es ja auch keine Kommunikationsmöglichkeit.

ignorieren

Aber so?

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