"Einfach mal die Tür zumachen"

Wie Management Mensch und Tier das Zusammenleben erleichtert

Quasi täglich werde ich mit der Frage konfrontiert, wie man denn mit diesem oder jenem Bedürfnis des Tieres umgehen sollte, ohne Grenzen über Strafe zu setzen. Es geht um Verhalten, die der Mensch als „Problem“ erachtet oder das in gewisser Weise die Grenzen des Menschen überschreitet. Da wäre zum Beispiel die Katze, die unverschämterweise auf die Küchenablage springt, der Hund, der lieber auf der Couch oder im Bett seines Menschen liegt, statt auf dem Boden oder das Pferd, dass sich an der Futterschüssel bedient, die der Mensch schon mal bereitgestellt hat. Dabei erstaunt es mich immer wieder, dass die Menschen eher bereit sind, ihr Tier zu bestrafen und einzuschüchtern, statt einen Kompromiss einzugehen und Management (Vermeidung) zu betreiben.

Management

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Ignorieren und Ignorieren

Kennst du das?

Du hast mit deinem Partner Stress. Und nun schweigt er dich an. Oder genauer ausgedrückt - er reagiert nicht mehr auf dich.Er schaut an dir vorbei und deine Worte und Gesten gehen ins Leere.

Das ist schlimmer, als sei er gar nicht da, denn dann gäbe es ja auch keine Kommunikationsmöglichkeit.

ignorieren

Aber so?

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Konfrontation statt Training – Reizüberflutung bei ängstlichen Hunden

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Das Training von Hunden ist sehr vielschichtig. In einigen Bereichen verwenden wir Methoden aus der menschlichen Psychotherapie, um Verhaltensprobleme zu kurieren. Viele Therapieansätze sind dabei durchaus auf Hunde anpassbar, jedoch längst nicht alle. Flooding (Reizüberflutung) ist eine Methode aus der Therapie für Menschen, von der in der Behandlung von ängstlichen Hunden dringend abzuraten ist. Ich erkläre Ihnen gerne, warum.

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Von Strafe und Gewalt

Was hat es auf sich mit dem positiven Hundetraining?

„Ich finde nicht, dass das Strafe ist!“ oder „Das ist doch keine Gewalt!“ – das hört man oft, wenn es um die Frage geht, was genau eigentlich „positives Training“ sein soll. An diesem Punkt herrscht durchaus nicht immer Einigkeit. Es lohnt sich also, sich die Begriffe als solche genauer anzuschauen.

 

Was eine Strafe ist, ist in der sogenannten Lerntheorie (auch Lerngesetz genannt) eindeutig definiert. Mit der Lerntheorie verhält es sich so wie mit dem Gesetz der Schwerkraft: Sie wirkt immer dann, wenn Lebewesen ihr Verhalten verändern – auch dann, wenn der Mensch es gerade gar nicht beabsichtigt, oder die Lerntheorie nicht einmal kennt.

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Wieviel Stunden am Tag soll ein Hund ca. schlafen?

Das Schlafverhalten des Hundes unterscheidet sich sehr vom Schlaf des Menschen. Der Hund ist von seiner Abstammung her ein Tagdöser. Das Schlafverhalten des Hundes wechselt zwischen Dösen und Tiefschlafphasen. In wenigen Sekunden können Hunde in den Schlaf fallen, sind aber bei ungewohnter Annäherung sofort hellwach. Auch Hunde verarbeiten ihre Erlebnisse des Tages im Schlaf.

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